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Brunnen auf dem Pilsener Stadtplatz. Foto: Max Wissemann

Ein (Neu-)Anfang

Wie beginnt man einen Blog? Wenn ich ehrlich bin: Ich sitze jetzt schon eine ganze Weile vor meinem leeren Bildschirm und weiß absolut nicht, wie ich diesen ersten Beitrag über meinen Freiwilligendienst anfangen soll.

Aber dieser Umstand liefert mir jetzt wenigstens eine Einleitung und da ich jetzt schon hier sitze und ihr das hier hoffentlich lest: Starten wir doch direkt und lasst uns das Eis brechen.

Erst mal kurz zu mir: Mein Name ist Max, ich bin 20 Jahre alt und habe gerade frisch mein Abitur bestanden. Statt mich aber direkt in den nächsten Hörsaal und damit in ein Studium zu stürzen, habe ich mich für einen kleinen Umweg entschieden: ein Auslandsjahr im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps (ESC).

Mein neues Zuhause für diese Zeit ist Pilsen. Warum Tschechien? Ganz einfach: Ich war noch nie dort!

Was ich hier eigentlich mache, ist jetzt wohl die erste Frage, welche ihr wahrscheinlich haben werdet: In den kommenden Monaten unterstütze ich hier die Organisation Tandem.

Für alle, die den Namen noch nie gehört haben (hatte ich auch nicht vor meinem
Einsatz hier): Diese setzt sich für den Jugendaustausch zwischen Deutschland und
Tschechien ein. Ziel ist es, Begegnungen zwischen den beiden Ländern zu
ermöglichen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und die vorhandenen Beziehungen zu stärken sowie auszubauen.

Und natürlich auch das ein oder andere Wort in den jeweiligen Sprachen
aufzuschnappen. Ein wichtiges Thema, wie ich finde, und genau deshalb bin ich hier.

Allgemein ist der Aufenthalt hier in Tschechien eine gute Vorbereitung für einen
möglichen Umzug in Deutschland, falls es für mein Studium nötig werden sollte.

Logischerweise ist die erste Zeit herausfordernd und eine ganz schöne Umstellung. Neue Stadt, neues Umfeld, andere Sprache und keine Bekanntschaften.

Das habe ich persönlich in der ersten Woche schon sehr stark und mit einer gewissen Unsicherheit wahrgenommen. Auch ein leichtes Heimweh war nicht von der Hand zu weisen.

Aber diese Emotionen waren natürlich einkalkuliert und für mich als Herausforderung zu meistern. Dies ist mir persönlich auch sehr gut gelungen, wobei ich einen großen Anteil an diesem Erfolg einer weiteren Freiwilligen zusprechen muss. Ihr wird noch ein eigener Eintrag gewidmet, also seid gespannt!

Der Anfang wäre hiermit jedenfalls geschafft und ich freue mich auf die kommende Zeit!

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